10 months for transition – Ecohub Utopia @HEI 2019
10 months for transition – Ecohub Utopia @HEI
2019
Loïse Pignat

The ecological and social transition is at the heart of all personal questions, professional training and political and public strategies. The needs of students and university campuses are related to innovation, field linkages and research application while respecting personal and professional human values. But what are the solutions? How to be active? The Ecohub, as a pole and laboratory for experiments and encounters, offers a 10-month programme of animation and awareness raising. A working team of entrepreneurs, landscapers, journalists, communication specialists and social workers work together to keep the Ecohub alive with a growing community of students. Utopia is my working group for my Master Project at the HKB BFH about 10 months for transition. Its founding members come from diverse backgrounds and have a wide range of skills. They all support a common objective: to promote production and consumption patterns that are more respectful of global limits and sustainable from an economic, social and environmental point of view. The core mission of the association is to prepare future generations to adapt to the consequences of global warming and acting with conviction to develop new futures and new modes of production and consumption.


Anprangern, Abwandeln, Abschaffen – Das kritische Potenzial von Editorial Design 2019
Anprangern, Abwandeln, Abschaffen – Das kritische Potenzial von Editorial Design
2019
Lara Kothe

Im Projekt wird Editorial Design als eine kritische Praxis, somit als ausführende Tätigkeit mit Wirkungsintention determiniert. Weiter wird festgelegt, dass für eine gelingende Artikulation von Kritik der Aspekt der Autorschaft eine inhärente Bedingung darstellt. Demnach stehen unabhängige Druckerzeugnisse, denen die grafische Autorschaft immanent ist, im Zentrum des Interesses. Es wird der Standpunkt vertreten, dass neben der Sprache nicht minder «Visuelles» einen Einfluss ausübt bei der Produktion gesellschaftlicher Macht- und Subjektkonstruktionen. Formal-/diskursanalytische Methoden und theoretische Rahmungen sollen helfen, die Rolle von diesen Medien und der gestalterischen Autor*innen in dem Prozess der visuellen kritischen Artikulation o en zu legen. Im Fokus stehen Funktionen der kritischen Narrative, eine Typologie dieser «Erzählungen» sowie der jeweilige soziale, und politische Kontext. Sprich: Wie äussert sich Kritik im Visuellen? Um eine möglichst umfassende Theoriebildung zu gewährleisten, wird ein Korpus gewählt, der eine längere Zeitspanne abdeckt. Er setzt sich aus unabhängigen Druckerzeugnissen zusammen, die im Kontext verschiedener gesellschaftlicher Vorkommnisse entstanden sind. Aufgrund der Bedingung, dass für die Untersuchung das Bewusstsein um kulturelle Begebenheiten verpflichtend ist, wird die Auswahl auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Ziel ist es, durch Analyse der Gestaltungsstrategien/Wirkungsintentionen, Designproduzent*innen und -rezipient*innen zu einem reflektierten Umgang mit kritisch zu betrachtendem Material zu befähigen. Zudem leistet das Projekt einen Bestandteil der Theoriebildung über die Herstellung von kritischen Narrativen im Editorial Design und trägt so zu dem Verständnis um Editorial Design als eine kritische Praxis bei.


Burn out – Cool Down 2019
Burn out – Cool Down
2019
Alexa Blum

Wie wirkt Farbe? Wie wirkt sie auf Burnoutpatienten? Kann man eine Burnoutklinik mit Farbe so gestalten, dass sie die Therapie unterstützt? Das Projekt geht diesen Fragen nach mit dem Ziel, für Gestalter, Architekten und Gesundheitsinstitutionen wissenschaftlich basierte Antworten zu finden. In der Schweiz gewinnt Burnout an gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz, da sich bereits heute jeder dritte Arbeitstätige emotional überlastet fühlt. Stellt sich die Frage nach zusätzlichen Behandlungsmethoden oder Therapien. Eine solche könnte Farbe sein. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Farbe eine starke Wirkung auf Psyche und Körper besitzt. Sie löst Assoziationen und Emotionen aus, die Denken und Handeln beeinflussen. In der Burnouttherapie stehen Massnahmen im Vordergrund, die stressmindernd sind: Studien der Wahrnehmungspsychologie zeigen auf, dass die Natur Entspannung und Regeneration ermöglicht, was, wie belegt ist, auch für Naturanalogien und -prinzipien in der Raumgestaltung gilt. Gleichzeitig belegen architekturpsychologische Studien, dass die Gestaltung des Raumes starken Einfluss auf die Wahrnehmung und das Verhalten des Menschen nimmt. Diese Erkenntnisse sollen miteinander verbunden und die Wirkung und Wirkungsmechanismen von Farbe als raumgestaltendem Element im Umfeld einer Burnoutklinik untersucht werden. Dazu soll in einer Klinik auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ein Farbkonzept entwickelt, realisiert und evaluiert werden. Die Ergebnisse sollen die Forschung und die Baupraxis im Gesundheitswesen um neue Erkenntnisse zur Wirkung von Farbe bereichern, einen Beitrag an ein neues Gesundheitsverständnis leisten und helfen, Burnoutkliniken effizienter zu gestalten und damit Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren.


Communication Design in Countering and Resisting Violence 2019
Communication Design in Countering and Resisting Violence
2019
Eliane Gerber

Vor dem Hintergrund verschiedener physischer, politischer und verbaler Angriffe auf besonders verletzliche Gruppen der Zivilgesellschaft – religiöse Minderheiten, Geflüchtete, LGBTQ, um nur einige zu nennen – stellt sich dringlichst die Frage, wie wirksamer, zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen unterschiedliche Formen von Gewalt aussehen kann. 

Ein zentraler Bestandteil von Aktionen, die darauf abzielen, Gewalt entgegenzutreten und Frieden zu fördern, sind kommunikations- und medienbasierte Massnahmen. Es gibt Handbücher und Anleitungen zum Umgang mit Gewalt. Auf Kommunikationsdesign und insbesondere auch den Umgang mit Bildern wird darin jedoch nicht eingegangen. Umgekehrt fehlen in der Designpraxis Gestaltungsregeln und Analysewerkzeuge, um Gewalt und Diskriminierung zu erkennen und kommunikativ entgegenzuwirken.

Ziel des Forschungsprojektes «Communication Design in Countering and Resisting Violence» ist es, diese Lücke zu schliessen. Es wird ein Designleitfaden entwickelt, der Aktivist*innen und Gestalter*innen Hand bietet, effektive Kommunikationsmassnahmen gegen Gewalt strategisch zu planen und wertekongruent umzusetzen. Gleichzeitig entsteht ein Analysewerkzeug, mit dem auch subtile Formen von Gewalt insbesondere in der visuellen Kommunikation fassbar werden.

Der Fokus des Leitfadens liegt auf der öffentlichen Kommunikation von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Gemeinschaften und der Frage, wie sie Kommunikationsmassnahmen dazu nutzen können, sich und andere vor Gewalt zu schützen und sich gegen Gewalt zu wehren.

Das dreijährige Forschungsprojekt setzt sich kritisch mit Prinzipien aktiver Gewaltfreiheit auseinander und entwickelt aus einschlägigen Theorien der Friedens- und Konfliktforschung Designregeln für strategische, gewaltsensible und gewaltfreie Kommunikation.


Culture Lab Lausanne 2019
Culture Lab Lausanne
2019
Marta Sukhno

Why Culture Lab Lausanne? More than 43% of the population in the Lausanne region is of a foreign origin and even more than that have a mother tongue other than French. Having this linguistic and cultural diversity in one city makes it difficult sometimes for its residents to feel like part of one community. There is often a division between local French-speaking community and foreign, mainly English-speaking group. While traditional language schools and integration programs try to tackle this problem, it is still done through traditional teaching methods and does not offer enough interaction between foreign and local population to bring them closer together and facilitate intercultural exchange between the residents of Lausanne. What is Culture Lab Lausanne? Culture Lab Lausanne is an ecosystem of co-learning space, services and people that brings together Lausanne’s diverse population through communicative language teaching and intercultural exchange. Who is it for? Culture Lab Lausanne is aimed to help Lausanne residents who want to communicate better in French or English through engaging teaching and language exchange within the community. It is also helping independent language teachers who use communicative approach through providing space, resources and professional development support to them. What do we do? We build the intercultural community of learners and teachers through providing the space and platform for them to meet and interact as well as engaging and supporting them in this process through events and resources at our co-learning space.


Monsters and Others 2019
Monsters and Others
2019
Julia Geiser

Die Master Arbeit Monsters and Others untersucht, wie Monster in Illustrationen eingesetzt werden um Gender-Diochotomien zu kritisieren und dekonstruieren. Ziel ist es, nach dem Master ein Buch zu publizieren welches dieses Thema zugänglich und vermittelnd aufgreift. Dafür wurde eine Skizze der Publikation und ein zugehöriges Förderdossier angefertigt. Monster sind Symbole der Differenz. Sie stehen für das Fremde, das noch Unbekannte, für das was irgendwie anders ist. Was wir (noch) nicht kennen ist uns nicht geheuer, oder eben ungeheuerlich. Monster stehen dafür, was von der konstruierten menschlichen Norm abweicht. Aber dadurch zeigen sie uns auch auf, dass diese Normen vom Menschen konstruiert sind und es Möglichkeiten und Existenzen ausserhalb dieser vermeintlichen norm gibt. Sie haben das potential genau diese konstruierten Normen zu kritisieren von denen sie abweichen. Dadurch sind sie ein spannendes Mittel um über das Menschsein nachzudenken. Durch ihre visuelle Eigenart haben sie zudem grosses Potential um in Illustration eingesetzt zu werden. Denn Monster sind gerade über ihr Äusseres als monströs gekennzeichnet. Sie werden gezeigt, vorgeführt, imaginiert, gesehen und sie existieren schliesslich vor allem in diesem Zustand des “Gesehenwerdens”. Durch ihre konträre visuelle Eigenart sind die ungeheuerlichen Kreaturen ein fruchtbares Terrain, um als Kritik an vorherrschenden Stereotypen und Rollenbildern in Illustration eingesetzt zu werden. Die Master-Thesis Monsters and Others verbindet Monster- und Gender-Theorie mit Illustration auf eine neue Weise und gibt spannende Einblicke in Theorie und Praxis.


offscreen 2019
offscreen
2019
Tamara Aepli

This project idea aims to address pictures of social groups that have little say about their representation in public. The study of identities shown in media communications, such as journalism, charity advertisements and travel reports, revealed discriminatory narratives. These include, for example, represented individuals from foreign countries or marginalised groups. The critique led to the question of how an ethical design process can change the narratives of communication design to reflect different realities better?

Participatory photography has emerged as a best practice method of image creation. The methodology promises that images are not created about, but with the people depicted and thus consciously incorporate their point of view. The process reduces unequal power positions in storytelling and prevents biased, discriminatory reporting. The research part of this thesis examines the promises of participatory photography in literature and online research, as well as participation in photo workshops with refugees and the visit of a panel discussion about humanitarian communication. Exchange with other practitioners refined a solution for the Swiss market, which is introduced in the business part of the thesis.

offscreen is a non-profit association that carries out participatory photography projects and increases its expertise in intercultural visual and ethical storytelling. Besides, a business is being developed, which fills the gap in the market to offer participatory methods and ethical design. The services are aimed at organisations, companies and fundraising agencies. With both interventions, offscreen fosters intercultural dialogue and builds visual literacy skills. It combines design, visual art and photography with social projects.


Predicting Voters: The Significant Role of Personal Data for Political Communication in Switzerland’s Social Networks 2019
Predicting Voters: The Significant Role of Personal Data for Political Communication in Switzerland’s Social Networks
2019
Max Frischknecht

Social networks like Facebook, Twitter, and many others are becoming increasingly important for political communication. Simultaneously, the misuse of personal data is of rising concern for many policymakers. Personal data collected from social networks offer political actors the possibility to predict the behavior of their potential voters. Methods of psychology are used for target group segmentation and are the basis for persuasive political adverts (Micro-Targeting). Cambridge Analytica used Micro-Targeting during the US elections in 2016 and it is assumed to have contributed to Trump's election victory. However, studies that examine the significance of personal data for political communication in Switzerland are rare to find. Although the elections in October 2019 showed clearly that Swiss parties increasingly use personal data for their campaigns. During my studies, I examined the political significance of digitization and personal data in particular. I developed a research plan that aims at investigating how Swiss parties collect personal data to predict attitudes, motivations, and behaviors from potential voters, how this influences the design, message, and target of their advertisement, and with whom they collaborate in this process. I submitted my project for funding to conduct a first one-year preliminary study to develop basic findings for an extensive four-year study on the topic. Beyond this, I developed a series of experimental tools entitled Scripted Loopholes that investigate the topic from a technological perspective. The ongoing series is accessible on the project website and is exhibited occasionally in the context of media art exhibitions.


Reduced Reality – The influence of visual abstraction in VR on the acquisition and retention of climate change concepts 2019
Reduced Reality – The influence of visual abstraction in VR on the acquisition and retention of climate change concepts
2019
Jonas Christen

Virtual Reality (VR) is increasingly being used for educational experiences in schools, employee training and other learning environments. Often, the virtual worlds for these applications are created without input by designers. It is common to aim for photorealism, while design principles from other media suggest that coherence might be more important than realism. This project looks at the subject from a design perspective and investigates visual abstraction rather than visual realism. Climate change concepts are particularly hard to communicate due their large scale and timeframe. This project investigates the potential of VR to generate learning experiences that show these concepts on both an affective and a cognitive level and make users feel involved and empowered to take action. In a mixed methods approach, the design team from the Zurich University of the Arts evaluates a corpus of educational VR applications and generates an experience in three visual levels of abstraction (LOA), while the empirical team from the depart– ment of behavioural psychology at the University of Bern conducts the study and evaluates the influence of the LOAs on knowledge acquisition and retention and attitudes towards climate change. The hypothesis is that higher levels of abstraction will result in equal or better learning results. The outcome could lower the cost to create VR experiences and improve knowledge acquisition and retention in VR experience for schools, universities, behavioural research and training.


Strategic Wayfinding Design: Case Study Zurich 2019
Strategic Wayfinding Design: Case Study Zurich
2019
Aikaterini Sampazioti

‘I think we are lost…’
(I don’t feel safe)

‘Let’s go that way…’
(I remembered something!)

‘We are just walking around to find something interesting’
(I don’t know have enough information)

‘Oh! I know where we are!’
(I feel confident the second time)

People consider walking the most effective way of experiencing a new travel destination. Every one of us has been in a city for the very first time. We walk, we use public transport, we use maps and signs, we remember places, buildings, bridges, rivers and other visual cues as aid to get around. We combine past experiences with surroundings to make connections. We try to experience the most and to visit as many places as we can, to feel connected with the space, create new memories and personal stories. Wayfinding systems help people to orient themselves and to navigate. A lot of questions arise on a wayfinding task: ‘Where am I?’, ‘Where is it?’, ‘How can I reach a destination, that is not visible?’, ‘Is it far, can I walk?’, ‘How long should I walk?’ These questions continue en-route: ‘Am I going the correct way?’, ‘What else is around?’, ‘Is it still far?’. But can a wayfinding system with a solid strategy create memories, knowledge, confidence and safety, while providing guidance and information, accessible to everyone? Based on literature and interviews with tourists, this study is looking closer to the present pedestrian guidance mediums, and ‘hearing the opinion’ of everyday visitors of the center of Zurich, in order to define issues and where there is a need for improvement for further implementation of a new wayfinding system.


Touqan – Language, Academic Skills and Digital Tools for Newcomers 2019
Touqan – Language, Academic Skills and Digital Tools for Newcomers
2019
Ivan Al-Azm

Hanna, Sima and Tarek are Newcomers to Switzerland. Hanna would like to study at university but she doesn’t think she has the right skills. Sima would like to study architecture but she has a CEFR1 B2 in German and higher education requires C1. Tarek would like to work in sales but lacks the necessary language level. Touqan is a further education preparation programme that focuses on language development for higher education and further study specifically designed for refugees and Newcomers and prepares students for the challenges of further education and academic success. Touqan meets these needs by providing the necessary language, academic skills as well as the digital tools and skills they need to reach their educational goals. The service provides the pathways for Hanna, Sima and Tarek to fulfill their objectives. Those wishing to pursue vocational training and an apprenticeship stop at the end of the B2 and take an official German language exam and those who want to continue to higher education must take an official German C1 language exam because it is an admission requirement. How does this service work? Each student takes a language test so they can be placed in the appropriate language level: B1, B2 or C1. For example, Tarek enters at the B1, Hanna enters at the B2 level, Sima enters at the C1 level. In terms of language development, the B1 level focuses on consolidating previous knowledge and building a solid base. The B2 level includes further language development and the C1 level focuses on language proficiency. In terms of educational skills, the B1 level includes study skills, the B2 and C1 levels include academic skills that students will need in their studies. However, the C1 level is more academically oriented. Each level also includes digital skills development. At the end of B2, Tarek can pursue a career in sales. Sima completes the C1 level and takes a recognized German language exam such and enrolls in university. Hanna continues to C1 after which she will take an official language exam, bringing her closer to her goal.


Visual Techniques for Counter-Jihadi Narratives: Islamic State's Self-Representational Photographs in Rumiyah Magazine 2019
Visual Techniques for Counter-Jihadi Narratives: Islamic State's Self-Representational Photographs in Rumiyah Magazine
2019
Maria Mahdessian

Islamic State (IS)’s self-representational photographs elicit and modulate to aspire its audience’s perception and emotions to join the group. Its agility and ability to appeal to young adults and to radicalize them urges experts to effectively counter jihadi narratives. This research investigates how the understanding of affect techniques employed by IS can ameliorate the development of deradicalization and prevention campaigns. In the current state of this research I have identified two themes within IS’s self-representational photographs: Heroization of Fighters and Allegorization of Women. The first theme plays on notions of IS fighters’ bravery, strength and heroism. Whereas, the visuals representing women exclude any depiction of women, and instead these visuals are of elements reinforcing the expected behavior to construct devout women, who are subordinates to IS fighters. I can so far conclude that IS manipulates preconceived ideas of heroes, Hollywood and shooter video game styles, elements of Islam, Islamic traditions and identity. Now that I have an understanding of the visual rhetorics violent extremist groups such as IS adopt, I will analyze the visual rhetorics of existing counter-jihadi narrative campaigns to understand what visual techniques they employ to affect their target audience. As there is a lack of research from a design-discipline perspective—particularly of visual techniques that would effectively counter jihadi narratives—I view this as an important step to effectively assist in developing designs for counter-narratives and radicalization prevention activities.


Bienvenue Studios – Design from Nature 2018
Bienvenue Studios – Design from Nature
2018

 Wir, zwei Grafiker mit unterschiedlichen Wurzeln, betrachten gemeinsam Natur und Design. Oliver Hischier aus dem Schweizer Kanton Wallis, Xiaoqun Wu aus einer der grössten Städte der Welt, Shanghai. Unsere gemeinsame Faszination für Phänomene in der Natur und unser unterschiedliches kulturelles Verständnis haben uns dazu veranlasst, zusammen zu arbeiten. In unseren Designprodukten treffen sich unsere beiden Kulturen wieder.

Während unseres Masters beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir eine nachhaltige Wertschöpfung für ein Designlabel generieren können. Diese soll nicht nur profitabel sein, sondern gleichzeitig auch verantwortungsvoll gegenüber Natur und Gesellschaft. Durch unsere unterschiedlichen Erkenntnisse in Asien und Europa ist uns klar geworden, dass das Verhältnis zwischen der künstlichen Welt, in der wir leben, und der Natur gestört ist. Heutzutage hat nicht jeder die Gelegenheit, regelmässig Zeit in der Natur zu verbringen. Jeder hat aber ein angeborenes, biologisch bedingtes, menschliches Bedürfnis nach Kontakt mit der Natur. Umgeben von Natur sind wir gesünder, fühlen uns wohler und sind sogar produktiver. Diesem Bedürfnis wollen wir durch Biophilic Design nachkommen.

Gemeinsam untersuchen wir natürliche Phänomene und transformieren diese in eine eigene visuelle Sprache. Daraus entstehen einerseits selbstinitiierte Produkte wie Notizbücher, Karten und Print-Editionen mit passenden Displays. Andererseits bieten wir räumliche Oberflächen-Designkonzepte für innovative Gastbetriebe an. Durch Tapeten, Fensterfolien oder Erscheinungsbilder schaffen wir eine naturnahe Umgebung, aus der Gäste und Mitarbeiter sowohl vitalisierende Kraft und Sinnesanregung als auch ästhetisches Wohlbefinden schöpfen können.


DIVE – WERKSTATT FÜR TRANSKULTURELLE RÄUME 2018
DIVE – WERKSTATT FÜR TRANSKULTURELLE RÄUME
2018

Personen mit Fluchthintergrund haben oft während vieler Jahre nicht die Möglichkeit, sich entsprechend ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihren Fähigkeiten in gesellschaftliche Debatten einzubringen. Aus der Überzeugung, dass in der grossen DIVErsität unserer Gesellschaft ein grosses Potential steckt, befasste sich Rahel Inauen im Rahmen des MA Design mit der folgenden Frage:

Wie können mittels Designinterventionen Räume und Werkzeuge entwickelt werden, die Personen mit Fluchthintergrund als gleichwertige Designpartner_innen in den Gestaltungsprozess miteinbeziehen und damit das Potential der transkulturellen Gesellschaft in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht sicht- und nutzbar machen?

Um Antworten auf die Spur zu kommen standen in einer ersten Phase eine Feldforschung und ein anschliessendes Prototyping im Kreativatelier Werkstatt77 zentral. Auf dieser Basis wurde das Unternehmenskonzept »DIVE – WERKSTATT FÜR TRANSKULTURELLE RÄUME« entwickelt. DIVE ist ein kreatives Kollektiv, das sich aus Personen mit und ohne Fluchthintergrund zusammensetzt. Mit dem Netzwerk öffnet sich DIVE für alle Interessierten – mit und ohne Fluchthintergrund. Über das Kollektiv und das Netzwerk wird Wissen und Ideenreichtum von Personen aus unterschiedlichsten kulturellen Kontexten gebündelt. Auf dieser Basis sollen in der Zukunft verschiedene Dienstleistungen entwickelt und angeboten werden: die Kuration von Sozial- und Kreativräumen, soziokulturelle Workshops, die Entwicklung von DIVE Produktne und Innovationsworkshops im Rahmen des DIVE ThinkTank.

Vision ist es, DIVE als einzigartigen und vielseitigen Designpartner zu etablieren.

Hast du Interesse an einem Austausch, oder daran dich an der weiteren Entwicklung von DIVE zu beteiligen? Rahel freut sich über deine Kontaktaufnahme!


Egalitarian cities 2018
Egalitarian cities
2018

Egalitarian cities is a research project which aims at improving urban structures through applied research.

Many young girls are told that it is unsafe for women or girls to go out alone in a city. While growing up, they begin to fear public space and feel illegitimate to use or be in it. A feminist self-defence course made me aware that many women deal with these feelings.

Moreover, our cities were built by men and for men. They were the only one to access the education needed for that for a long time. Nowadays, women do not feel as free and legitimate as men in the public space. It restricts them in their citizenship.

To change the situation, cultural probes and exploratory walks will be combined in an innovative and explorative method for gender planning. These two tools will serve different needs. The cultural probes will help to understand the women’s use of public space and how they perceive the existing design. The walks will allow them to share experiences and thoughts within a group to come up with innovative ideas to rethink the public space’s design.

This project will empower women. They will feel more legitimate to use public space, they will regain possession of these spaces and will thus access full citizenship. It will also benefit the municipalities, architects, planners, designers as it will create more knowledge regarding the interaction between space and behaviour. Public spaces will, therefore, be more egalitarian. The main output of this project will be a PhD in which I will analyse the results of this applied research. I want to pursue the work with some motivated women to show their work and results in an exhibition to raise awareness on the problems they face to a broader audience.


Grainglow 2018
Grainglow
2018

Grainglow is a limited liability company based in Zurich, born in Bern  at the HKB Bern. The idea of having an own sustainable company evolved 7 years ago when I started Vanillacrunnch. Vanillacrunnch is an online persona/social media influencer epitomized by Lara Zaugg.   This thesis asks the question of sustainability in the todays working and living environment. Different working concepts have been analysed and prototypes (Pop Up Summerfling) have been designed. The results of these experiences and learnings have been gathered and evaluated to design a sustainable Start-Up on all levels.  This is an ongoing project and if you are interested in following the progress and adventures of Grainglow, visit grainglow.ch and follow our Instagram account @grainglow  

Grainglow in a nutshell

· is an example for tangible, applied and collaborative sustainability

· shows ways of living sustainable by "teaching" society in a playful and delicious way

· takes responsibility for the human (society), environment and the business itself

· encourages Swiss entrepreneurship by not only constituting a role model for others but inviting them to be part of the process & learn

· bakes unique, vegan, innovative delicacies


Lean Design Coaching — Leichtes Design Management für Kleinunternehmen 2018
Lean Design Coaching — Leichtes Design Management für Kleinunternehmen
2018

Lean Design Coaching — Leichtes Design Management für Kleinunternehmen Weil jedes Unternehmen einen überzeugenden Auftritt verdient

Grosskonzerne und internationale Marken investieren immer mehr in Design und Design-Strategie, weil sich das auszahlt. Kleinere Unternehmen hingegen fokussieren aufs Tagesgeschäft. «Design ist nicht etwas, das unmittelbar Geld bringt, das kostet nur, deswegen schiebt man das immer an den Rand» meint Bernhard, Mitglied der GL eines Unternehmens mit 100 Mitarbeitern.  

Auch kleinere Kunden können durchdachte Gestaltung, «mit Hand und Fuss» gut gebrauchen. In der Schweiz machen KMU 99% der Firmen aus. «KMU sind nicht design-affin, aber ihre Kunden schon», sagt Simone, die selbständig Design-Management anbietet.  

Meist bearbeiten Kunden und Grafikdesigner die Aufträge zu zweit; was bei kleinen Projekten funktioniert, wird bei grossen oder komplexen Aufträgen schwieriger.  Sébastien, selbständiger Grafikdesigner seit 10 Jahren, stellt fest, «Kunden erwarten immer mehr, dass wir sie auch z. B. mit Marketingmassnahmen beraten»; er möchte diese Aufgabe jedoch lieber nicht übernehmen.  

Mit Lean Design Coaching können Kleinunternehmen und selbständige Grafikdesigner praktische Unterstützung im knappen Format beziehen, etwa in Form eines Workshops, der hilft, Projektideen schnell auf den Punkt zu bringen. Dafür ist es zentral herauszufinden, wie die Körpersprache des Unternehmens aussehen soll, oder welche Ziele in welchem Format umgesetzt werden.  

Der neuartige Vorgang, der Ansätzen aus Lean-Management, Lean-Startup und Design-Thinking-Methoden vereint, wurde mit Gestaltern und Unternehmen iterativ erarbeitet. Er fördert die Zusammenarbeit zwischen Design- und Unternehmensfachleuten, bewirkt konsistentere Design- Aufträge sowie Ergebnisse und steigert die Wertschätzung von Grafikdesign indirekt.


Modelle und Modellierungen der visuellen Gestaltung 2018
Modelle und Modellierungen der visuellen Gestaltung
2018

In meinem Projekt frage ich danach, wie ein Wissen durch visuelle Gestaltung greifbar gemacht werden kann. Im MAD Research erarbeitete ich einen Entwurf für einen Forschungsantrag. Konkret untersuche ich ausgewählte Bildbände und die dazugehörigen Gestaltungsprozesse. Gewählt habe ich solche Bildbände, bei denen die Gestaltenden selber für die Themenwahl, die Bildproduktion und die gestalterischen Entscheide verantwortlich zeichnen. Meine Fragen lauten:

1. wie verkörpern diese Bildbände Wissen und 2. wie entsteht dieses Wissen in den Gestaltungsprozessen. Für die Untersuchung wähle ich die Allgemeine Modelltheorie nach Bernd Mahr[1]. Mit ihr untersuche ich Gestaltungsprozesse sowie Interpretationsprozesse als Modellierungsprozesse. Die Bildbände fasse ich demnach als visuelle Modelle auf und befrage sie entsprechend. Bei der Untersuchung der Gestaltungsprozesse analysiere ich das Zusammenspiel zwischen praktischen Handlungen, visuellen Darstellungen und dem Denken. Besonders interessiert mich, welche Rollen die jeweiligen Elemente übernehmen. Bei der Untersuchung der Bildbände beobachte ich, wie und was für ein Wissen durch die Interpretation dieser Bildbände entsteht. Besonders interessiert mich, welche Rolle den Bildbänden und ihrer konkreten Gestaltung und welche Rolle dem Betrachter zu kommt. Aus dem Vergleich der beiden Untersuchungen versuche ich 1. genauer zu charakterisieren was für ein Wissen diese Bildbände darstellen und wie sie das tun. 2. besser zu verstehen wie ein solches Wissen durch einen Gestaltungsprozess entsteht. Und 3. genauer zu charakterisieren, was das gestalterische Knowhow beinhaltet. Das Forschungsprojekt exploriert die in der Designforschung noch wenig bekannte Analysemethode und liefert einen Beitrag zur Entwicklung des Modellbegriffs für das Grafikdesign.


[1] Mahr, Bernd. «Modelle und ihre Befragbarkeit: Grundlagen einer allgemeinen Modelltheorie» In: Erwägen Wissen Ethik. Jg.26, Nr.03/2015, S.329–342.


Bergführer empfehlen 2017
Bergführer empfehlen
2017
Barbora Prekopova

 „Wenn der Prophet nicht zum Berg(führer) kommt, muss der Berg(führer) zum Propheten kommen.“ In meiner MA Thesis habe ich mich mit der Schweizer Bergwelt auseinandergesetzt.Ich habe mir vorgenommen, die Destination des Mattertales aus der Einheimischen-Perspektive zu zeigen. Und ehrlich, wer ist besser geeignet für diese Aufgabe, als die Bergführer? Die Idee meines Projekts ist, anhand einer Ausstellung, eines Bergführerbuches und Veranstaltungen, den Touristen die einen Viertausender besteigen- und ein Abenteuer erleben möchten, die Destination des Mattertales aus der Einheimischen-Perspektive zu zeigen. So sollen Gäste in den Genuss von Geheimtipps und persönlichen Empfehlungen kommen. Der Titel „Bergführer empfehlen“ erklärt den Lesern, um was es in meiner Arbeit geht. Der Untertitel „Wenn der Prophet nicht zum Berg(führer) kommt, muss der Berg(führer) zum Propheten kommen“, verrät gegenüber dem Titel weniger. Er steht sinnbildlich für das schnelle und hektische Tempo unserer Zeit. Wir haben immer weniger Zeit für Entschleunigung in den Bergen. Darum,> wenn wir nicht zu den Bergen kommen, müssen die Berge zu uns kommen. Im wahrsten Sinne des Wortes.


Dasein 2017
Dasein
2017
Marcel Beer

Dasein ist eine Grafikagentur, die eine grundsätzlich andere Haltung vorschlägt. An der Schnittstelle von kulturellem Wandel und gestalterischer Praxis arbeitend, möchten wir uns für diese Welt – lokal-global – einsetzen und dafür eine äussere Form des Austausches und Lernens zur Verfügung stellen. Verschieden gestaltete Kreise sollen sich thematisch oder je nach Nähe zu Dasein formen. Wir begleiten tief greifende Entwicklungsprozesse und moderieren Teams in High Concept und High Stake Social Innovation Projekten für ko-kreative Initiativen im Unternehmens-, Bildungs- und Kreativsektor. Unser Ansatz ist multidisziplinär, praxisnah und Mensch-zentriert mit einer bewusst kritischen Haltung gegenüber der globalen digitalen Konsumkultur. Wir sind leidenschaftlich daran interessiert, Werte mitzugestalten, indem wir eine neue Kultur etablieren, die Menschen, Marken und Ideen dabei helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Zusammen mit unseren Klienten gehen wir aus der gewohnten Umgebung heraus und erlauben, Situation und Herausforderung durch ein erweitertes Objektiv zu erleben. Indem wir uns im Dialog begegnen, machen die Dinge mit der Zeit ganz neue Entwicklungen durch. Kreative und Kunstschaffende finden in ihren je eignen Prozessen bei uns differenzierte Wahrnehmung des eigenen Erlebens und entlastende Einordnung.  Ziel ist immer das «Stimmigwerden» von Körper, Geist und Seele. Die Agentur dient, um dies zu entdecken, zu erforschen, zu praktizieren, letztlich als Lebensweise im Miteinander. Unser Gestaltungshandeln ist direkt, einfach und bedarf eines offenen Herzens.


Designing Education 2017
Designing Education
2017
Kim Corti

Wir waren alle mal Kinder, Jugendliche, sind zur Schule gegangen, haben Aus- und Weiterbildungen durchlaufen – tun es noch. Neugier liegt in der Natur des Menschen und Bildung ist zentral in jeder modernen Gesellschaft. Trotzdem wird wenig Wert darauf gelegt, wie die Bücher, mit denen wir Wissen vermitteln, aussehen. Die Forschung im Feld der Lehrmittelgestaltung liegt in weiten Teilen brach. Aus Sicht der Visuellen Kommunikation fehlen empirische Studien und was an Praxisbeispielen vorhanden ist, lässt zu wünschen übrig. Gründe dafür gibt es viele: Die Anforderungen an die Gestaltung variieren von Fach zu Fach, das Lernverhalten von SchülerInnen ist unterschiedlich und Lernmaterial oft heterogen. Schulbücher sind ausserdem Teamprodukte, müssen verschiedenen Ansprüchen genügen. Gestaltet werden sie aus Zeit- und Kostengründen oft direkt von den RedakteurInnen. Und während Schulbuchverlage sich für Innovation interessieren, stellen sie nicht selten marktpolitische Überlegungen in den Vordergrund. Die Käufer (Schulen und Lehrpersonen) fokussieren beim Ankauf von Büchern etwa auf die Übereinstimmung mit dem Lehrplan, die Strukturierung der Kapitel, oder das Vorhandensein passender Beispiele, um eine Publikation zu beurteilen – nicht die Gestaltung. Es ist also nachvollziehbar, dass das Layout so mancher Publikation chaotisch anmutet . Nur kann das zu Problemen führen: So geht etwa eine Theorie der pädagogischen Psychologie davon aus, dass der Lernprozess mit kognitiver Belastung einhergeht und wir nur über ein beschränktes Arbeitsgedächtnis verfügen. Weshalb die Betrachtung einer überladenen Doppelseite zu einer kognitiven Überlastung führen kann. Zeit, sich mit der Gestaltung von Lehrmitteln auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, dass gute Gestaltung den Lernprozess fördern kann.


FUROSHKI – Das Label für Schweizer Furoshiki 2017
FUROSHKI – Das Label für Schweizer Furoshiki
2017
Tobias Matter

«FUROSHKI» ist ein Label für Schweizer Furoshiki «Furo was?» Eine Gegenfrage, die Tobias Matter immer wieder hört, wenn er sein Label für Schweizer Furoshiki jemandem vorstellt. Furoshiki (ausgesprochen Furoshki) sind quadratische Tücher aus Japan stammend, die durch verschiedene Falt- und Knotentechniken vielseitig eingesetzt werden können, zBsp. als Tragetasche, Picknicktuch oder Verpackung. Im Sommer 2018 startet FUROSHKI mit einer Event-Tour in den Schweizer Unverpackt-Läden. Erstmalig werden die handproduzierten und nachhaltigen Furoshiki auf den Markt kommen. Es sind die kleinen Dinge im Alltag, welche die Welt verändern FUROSHKI entstand aus dem Bedürfnis heraus, etwas gegen den rasant wachsenden Plastikkonsum in unserem Alltag zu unternehmen. Die Lösung für eine nachhaltige Gegenbewegung zeigte sich in der japanischen Tradition: Furoshiki, ein unscheinbares Tuch mit unzähligen Möglichkeiten. In Japan, dem Land der Origami-Meister, wurde über die Jahrhunderte die Falt- und Knotentechnik zur Finesse weiterentwickelt. Das Label FUROSHKI verbindet diese japanische Tradition mit Schweizer Design und Handwerk. FUROSHKI nimmt seine Umweltverantwortung wahr und setzt auf eine lokale Produktion in der Schweiz. Eine nachhaltige, biologische und faire Vorgehensweise ist in jedem Arbeitsschritt manifestiert. FUROSHKI bietet Schweizer Furoshiki mit individuellem Design. Spielerisch vermittelt das Label die Furoshiki-Kunst, indem es Ästhetik, Nachhaltigkeit und Schweizerisches Handwerk miteinander verbindet. Aus wenigen Furoshiki- Pionieren soll eine Gruppenbewegung entstehen, welche die ganze Schweiz für sich einnehmen und begeistern kann. FUROSHKI hat zum Ziel, einzigartige, innovative Furoshiki zu kreieren und ein verantwortungsvolles Alltagsritual zu etablieren. Ein neues Lieblingsobjekt, welches die Menschen in ihrer Verantwortung unterstützt, um letztendlich etwas Gutes für die Generation von Morgen zu tun.


go(geek) 2017
go(geek)
2017
Kilian Sonnentrücker

Durch die Digitalisierung steigt zunehmend die Nachfrage nach Programmierern. Gleichzeitig gibt es eine überaus hohe Akzeptanz für Menschen, die diese Fähigkeiten nicht durch institutionelle Ausbildungen und stattdessen im Selbststudium erlangt haben. Doch solche Personen sehen sich oft mit Nachteilen des Selbststudiums konfrontiert. Etwa der Mangel an Austausch und fehlende Impulse anderer Programmierer. Angebote die diese Mängel beheben können, sind ohne Ausnahme an Bedingungen (Kosten, Standort, Aufnahmebedingungen etc.) geknüpft. Dadurch wird ein solcher Bildungsaustausch in seiner Zugänglichkeit auf eine kleine, elitäre Gruppe reduziert. go(geek) möchte dies ändern indem eine kostenlose Plattform bereitgestellt wird, durch die ein Lernaustausch oder ein Lernangebot passend zu den demografischen Eigenschaften des Suchenden gefunden werden kann. Das Projekt leistet einen Beitrag um Mängel im Selbststudiums zu kompensieren und setzt sich für eine Gleichberechtigung von Schülern weltweit ein.


Hybride Räume zwischen Dorf und Stadt 2017
Hybride Räume zwischen Dorf und Stadt
2017
Marietta Schenk

Das Projekt Hybride Räume zwischen Stadt und Dorf rückt die Frage nach der Aufhebung der Stadt-Land-Differenz im Schweizer Mittelland ins Zentrum seines Interessen und untersucht diese visuell.  Es will aufzeigen, anhand welcher Phänomene, Objekte und Aktivitäten sich die angebliche Angleichung von Stadt und Land manifestiert und wie Urbanität und Ländlichkeit in den konkreten Situationen vermittelt und inszeniert werden.  In einer fotografischen Untersuchung werden fünf Orte, die sich zwischen ländlich geprägtem Dorf, Agglomeration und Stadtquartier bewegen, anhand von unterschiedlichen Beobachtungskategorien einander gegenübergestellt. Die Fotografien entstehen bei mehreren Begehungen der Orte, das Bildmaterial wird anschliessend nach verschiedenen Kategorien geordnet, verglichen und zusammengestellt. Das Projekt hat zum Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Orte zu beobachten, sicht- und erfahrbar zu machen. Es will dem immer noch vorherrschenden Bild von Stadt und Land, das auf einer Stadt-Land-Dichotomie aufbaut, entgegenwirken und ein «realistischeres» Bild entgegensetzen. Des Weiteren sollen die Beobachtungen dabei helfen, Räume besser zu verstehen und mittels Bilder Potentiale, die sich in den hybriden Strukturen herausbilden, zu veranschaulichen.    Während des Masters an der Hochschule der Künste Bern fand neben einer breiten Recherche, theoretischen Einarbeitung in das Themengebiet und der Definition des methodischen Settings eine exemplarische Untersuchung anhand der Fallbeispiele der Agglomerationsgemeinde Jegenstorf und des Berner Stadtquartiers Breitenrain statt. In einer nächsten Projektphase soll das Datenmaterial durch die Orte Corban, Ostermundigen und Europaallee Zürich erweitert und die Erkenntnisse präsentiert werden.


Leichte Sprache, Typografie und Angemessenheit 2017
Leichte Sprache, Typografie und Angemessenheit
2017
Sabina Sieghart

«Leichte Sprache» ist ein zentrales Instrument zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigung. Trotz reger Nutzung sind zentrale Fragen bisher ungeklärt: Ermöglichen Angebote in «Leichter Sprache» für die Zielgruppen tatsächlich den Zugang zu Informationen oder müssten die Angebote anders aufbereitet sein? Wie müssen die Texte visuell und sprachlich gestaltet sein, damit sie Interesse und Lesemotivation wecken und das Verständnis erleichtern? In einem partizipativen, interdisziplinären Forschungsprojekt wollen die Kommunikationsdesignerin S. Sieghart und die Linguistin B. M. Bock die Grundlagen der erfolgreichen Kommunikation mit «Leichter Sprache» anhand praktischer Anwendungen erforschen. Dabei verknüpfen sie linguistisches mit typografischem Wissen und einem Praxisprojekt. Das Projekt gliedert sich in drei Teile:
1. Theoretische Bestimmung der Angemessenheit schriftlicher Kommunikation mit «Leichter Sprache»
2. Exemplarische Anwendung in der Praxis
3. Erarbeitung eines Leitfadens.


M E R E M I | | MEMORIES OF RESISTANCE IN MILAN 2017
M E R E M I | | MEMORIES OF RESISTANCE IN MILAN
2017
Marta Mascolo

• I want people (citizens of Milan and tourists) to use my application to re-discover the antifascist soul of Milan, through different literature paths. • To build up a political opinion on the topic: antifascism, freedom, justice. • To compare past to present events in order not to commit the same mistakes again. • To reject any sort of fascism and racist idea. • To be participative in supporting antifascist associations MEREMI is an application that guides citizens and tourists in the metropolitan city of Milan, in places mentioned in Giovanni Pesce ’s book (Senza tregua | Without rest) and Elio Vittorini’s one(Uomini e no | Men and Not Men). This mobile phone application wants to provide useful tools to sensitize users about what was the Resistance movement during the Nazi-Fascist occupation in Italy, which erroneously is associated with acts of terrorism, misleading the historical memory of this unique movement in Italian history. MEREMI proposes different itineraries divided into two main groups: Fictional and Biographical that drive users in discovering symbols, places, people of the city that has been the protagonist. Each “story” is illustrated and narrated through vintage photos, quotes from Pesce and Vittorini’s books, music, testimonies of partisans and survivors who have lived on their own skin the partisan struggle. In the fictional part, it is possible to listen to actors performing the book’s passage taken into consideration in the stops’ context. At the same users have the chance not only to re-discover Milan but also support A.N.P.I association with a symbolic act of urban guerrilla spreading in the city some poppies seeds as a symbolic presence of Resistance movement and partisans. The meaning of this flower is related to the Resistance and more specifically to all the people and partisans that sacrificed their lives to liberate the country.


mikafi - be a roaster! 2017
mikafi - be a roaster!
2017
Marius Disler

Mit mikafi kannst du zu Hause die Kunst des Kaffeeröstens entdecken und täglich mit gutem Gewissen für den frischstmöglichen Kaffee mit individueller Note sorgen. mikafi ermöglicht dir mit einer digitalen Plattform, verbunden mit einem Heim-Kaffee-Röster, frischstmöglichen Kaffee mit eigenen bevorzugten Geschmacksnoten zu geniessen. So kannst du einfach von zu Hause grüne Kaffeebohnen vom Farmer nachhaltig bestellen und diese anschliessend zuhause frisch und individuell rösten. Durch das intelligente Zusammenspiel zwischen der Plattform und einem mit der Community entwickelten Röster können Röstprofile und fertige Kaffeeröstungen mit Freunden einfach geteilt werden. Sei ein Teil der Bewegung und erfahre auf www.mikafi.com, warum das selber rösten nachhaltig ist. Während zwei Jahren hat mikafi untersucht, wie das Kaffeerösten auf einfachste Weise für alle zugänglich gemacht werden könnte. Die Kunst des Kaffeeröstens soll nicht mehr nur grossen Industrieröstereien vorenthalten sein; Kaffeeliebende erhalten nun die Möglichkeit, die Verarbeitung auch vor dem Mahlprozess zu bestimmen und eigene Röstungen zu kreieren. Heute haben wir einen klickbaren Prototyp einer digitalen Plattform, worüber Rohbohnen von Farmern gekauft und individuell passende Röstprofile entdeckt werden können - sowie einen physischen Prototyp der Heim-Röst-Maschine, auf welche die digitalen Röstprofile übertragen werden können. Nach der Konzeptvalidierung und der Akquise erster Partner sind wir bereit für den nächsten grossen Schritt: Die Idee zu verbreiten, Investoren zu finden und die Kaffee-Community in die Weiterentwicklung miteinzubeziehen. So sind wir auf der Suche nach Softwareentwickler, Front-End Designer, Creative Technologists, Maschinenbau-Ingenieure uvm. um mikafi Flügel zu geben und eine nachhaltige Bewegung im Kaffeemarkt zu entfachen!


NUTRIDELTA 2017
NUTRIDELTA
2017
Ferdinand Vogler

nutridelta hilft Menschen dabei, für ihre Ernährungsweise geeignete Lebensmittel zu finden. Technologie nutridelta ermöglicht es Unternehmen, als Erweiterung ihres digitalen Angebots, Filter für Ernährungsweisen zu entwickeln. Wir liefern dafür über eine API Zutaten, die für bestimmte Ernährungsweisen nicht oder eingeschränkt geeignet sind. Unternehmen können mit diesen Daten eine Programmierlogik bauen, um Inhaltsstoffe aus ihrer Lebensmitteldatenbank gegen unsere Filterkriterien abzugleichen. nutridelta umfasst Filter für alle 14 deklarationspflichtigen Allergene in der EU. Dazu gehören glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Sojabohnen, Milch, Hartschalenobst («Nüsse»), Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid sowie Sulfite, Lupinen und Weichtiere. nutridelta ID Ein zentrales Profil erlaubt es, seine eigene Ernährungsweise auf verschiedenen Portalen zu importieren. Sollte man neben einem Online-Supermarkt ebenfalls für einen Kochboxen-Lieferservice angemeldet sein, so kann dort das gleiche Profil hinterlegt werden. Die «nutridelta ID» erlaubt ebenfalls mehrere Profile, wenn zum Beispiel unterschiedliche Familienmitglieder in der Ergebnisanzeige berücksichtigt werden sollen. Community Eine Community von Ernährungsspezialisten und betroffenen Personen verbessert laufend die richtige Zuteilung von Zutaten als Warn- oder Ausschlusskriterium für bestimmte Ernährungsweisen.


Politische Systeme im Vergleich – dargestellt mit Mitteln des Informationsdesigns 2017
Politische Systeme im Vergleich – dargestellt mit Mitteln des Informationsdesigns
2017
Lena Klein

Jedes Land hat ein anderes politisches System, welches eng mit seiner Geschichte verknüpft ist. Ein politisches System verrät viel über die Menschen in einem Land. Aber diese Menschen haben oft ein lückenhaftes Wissen bezüglich des Systems, zu dem sie gehören. Trotzdem sind viele aus westlicher Perspektive gesehen überzeugt, dass sie – vom System her zumindest – in der besten aller möglichen Welten leben. Nur in welcher Welt leben ihre Nachbarn?  Mit den Mitteln des Informationsdesigns sollen die politischen Systeme von 24 Ländern so dargestellt werden, dass sich essentielle Elemente des Funktionierens dieser Systeme leicht visuell erfassen und intuitiv vergleichen lassen. Solche Vergleiche bergen einige Überraschungen. Sie können dabei helfen, Vorurteile abzubauen und neue Fragen aufzuwerfen. Das Ziel ist eine Publikation. Jedes politische System von 24 ausgewählten Ländern wird auf einer Doppelseite mit Hilfe von Informationsgrafik dargestellt.


Signaling arrangements for patients in pediatrics 2017
Signaling arrangements for patients in pediatrics
2017
Marika Simon

Kinder und Spital, zwei Begrifflichkeiten, die schon beim Hören oder Lesen nicht harmonieren. Ein Spital ist für PädiatriepatientInnen kein angenehmes Umfeld. Der Geruch nach abgestandener Luft und Desinfektionsmitteln, die meist kleinen und engen Patientenzimmer, wenig Platz für Bewegung und Individualismus. Dabei haben bereits viele Studien belegt, welche Bedingungen im Spital zu einer schnelleren Genesung führen können (siehe Abstract). Im Forschungsprojekt des MA Design Research ging es um das Thema: Signaletische Massnahmen in Form aktivierender und beruhigender Zonen für Kinder und Jugendliche in der Pädiatrie – explizit dem Flur. Nach einer umfangreichen Literaturrecherche wurde eine Vorstudie zur Fragestellung «Wie können sowohl Wohlbefinden als auch Bewegung von PädiatriepatientInnen – im Alter von neun bis zwölf und dreizehn bis sechzehn Jahren – im Spital gezielt durch signaletische Massnahmen gefördert werden?» durchgeführt. Diese Vorstudie erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern, Universitäts-Kinderklinik – Station J Süd. Dabei wurden mit ethnographischen Methoden (eM) und Methoden aus der Designforschung (Df) Informationen zum Alltag der PädiatriepatientInnen und des Pflegepersonals dokumentiert. Ferner optische Vorlieben der PädiatriepatientInnen zum Thema Farben, Themenwelten, figürliche Charaktere usw. Dies geschah vor allem durch Experteninterviews (eM), Beobachtungen (eM), Cultural Probes – kleine Pakete mit acht Aufgaben zum spielerischen Lösen privater/intimen Alltagsfragen (Df) und einem Workshop (Df). Das Forschungsprojekt bewegte sich dabei in den Themenfeldern «Signaletik/Environmental Communication Design», «Kinder und Jugendliche/Pädagogik» und «Spital/Healthcare». Die in der Vorstudie gewonnenen Erkenntnisse bilden eine grobe Grundlage für weitere Nachforschungen binnen einer Dissertation (PhD).


«Meine Damen und Herren» – Magazinbeilage/Abstimmungen 2017
«Meine Damen und Herren» – Magazinbeilage/Abstimmungen
2017
Fanny Ernst

Warum stimmen viele junge Menschen nicht ab? Um dieses Problem zu lösen, entwickelt Fanny Ernst eine Magazinbeilage, welche junge Erwachsene kurz und bündig sowie attraktiv über anstehende Abstimmungen in der Schweiz informiert. Durch Geschichten in Text und Bild, Vergleiche, Gegenüberstellungen von Meinungen und Kommentaren soll zur politischen Diskussion und Teilnahme motiviert werden.  Langfristig soll das Magazin eine Referenz zum Thema Wählen und Abstimmen werden und dazu beitragen, die Zahl der jungen Wählerinnen und Wähler zu erhöhen. Fanny ist weder Soziologin noch Politikerin oder Journalistin, aber Grafik-Designerin und nun Entrepreneurin. Seit einiger Zeit frage sie sich, warum es in einem Land wie der Schweiz, in dem die Meinungsfreiheit eine hohe Bedeutung hat, junge Frauen und Männer gibt, die sich mit dem System der direkten Demokratie nicht identifizieren und ihre Chance auf Meinungsfreiheit in diesem Zusammenhang nicht nutzen.  Von der ersten Idee bis zum vorliegenden Konzept sind intensive eineinhalb Jahre vergangen. «Meine Damen und Herren» existiert heute in Form eines Unternehmenskonzepts mit einer Vision. Fanny's Ziel ist es, diese Vision mit anderen Menschen zu teilen, die mit der gleichen Leidenschaft an der Realisation der Magazinbeilage arbeiten wollen.  Bist du jung und du bist davon überzeugt, dass wir junge Erwachsene, vermehrt abstimmen sollten? Das vorliegende Konzept könnte dich interessieren. Und vielleicht sogar Lust machen, bei der Entwicklung mitzuarbeiten.


Coffee Ground Lab 2016
Coffee Ground Lab
2016
Petr Vanek

“What happens with the rest of the coffee that remains on the bottom of your daily cup of espresso?” This question motivated Petr Vanek to take a closer look at coffee waste. Food waste is one of the biggest components of our municipal waste. More than 93% of coffee grounds end up in landfill. The remaining 7% are used as fuel, biopolymer, in cosmetology, for growing mushrooms, for making paper, and for planting. In one average café in Basel, customers drink about 150-300 cups of espresso daily, which produces about 5 kg of waste. Most cafés just dispose of it as common garbage, even though coffee grounds are a valuable material. 

The goal of this project is to use discarded coffee grounds to develop a fully biodegradable material that is recyclable and can be easily broken down in nature. To this end, Petr Vanek established the brand Coffee Ground Lab, which will focus on sustainable products from coffee waste. The brand’s first product is a planting kit. It consists of a planting cup which is sealed with a wooden lid and contains seeds according to what the customer wants. The cup can be inserted directly into the soil, supports the growth of flow-ers and protects them against insects and slugs. The planting kit could appeal to people living in cities who plant their own food, and also might interest bigger horticultural and gardening centres. Within the framework of the Coffee Ground Lab, material experiments will be carried out to determine the best combination of materials. At the same time, relationships between cafés and urban gardens will be maintained in order to support local businesses and a zero-waste philosophy.


e-History. Re-designing materials for teaching history 2016
e-History. Re-designing materials for teaching history
2016
Flore Pillet

The most powerful tools for learning are the ones that students love to use. Flore Pillet believes in historical knowledge as an essential skill for every-one. This is why she has designed e-History, a new history teaching tool that creates unique opportunities and learning experiences for teachers and students in high schools. It changes the way teachers teach and students learn.  


e-History is a digital tool that provides teachers with everything they need for teaching. It is a web platform where teachers can write about subjects for their lessons and can publish articles that include videos, podcasts, images and books. Teachers can create their own history textbook and finally teach in the ways they’ve always imagined. e-History is a dynamic tool where students and teachers can like, comment, highlight or save articles. Using all the platform‘s functions, students and teachers can express themselves individually about different subjects. Furthermore, the platform is accessible on every device to all students from the same class. Flore Pillet is working in collaboration with students and teachers to help them to become comfortable with new technology. In so doing, she helps them to integrate the platform into their curriculum, and shows them how to create engaging articles. In addition, e-History provides a series of workshops designed specifically for educators. 


Endlich. Ein Magazin und Marktplatz für neue Bestattungskultur 2016
Endlich. Ein Magazin und Marktplatz für neue Bestattungskultur
2016
Peter Kessel

Endlich ist aktuelles Online Magazin sowie Marktplatz mit dem Ziel, ein stärkeres Bewusstsein für zeitgenössische Bestattungskultur zu schaffen. Es bietet den Lesern Informationen und Zugang zu neuen und alternativen Ritualen, Produkten und Dienstleistern auf diesem Gebiet. So fördert Endlich individuelle Ansätze im Umgang mit Tod, Trauer und Gedenken für den Sterbenden und seine Hinterbliebenen. 

Die Idee ist es, eine zentrale Anlaufstelle für neue Bestattungskultur zu schaffen. Für die Produkte, Orte und Dienstleistungen, welche sich bereits heute den wachsenden Bedürfnissen einer sich verändernden Zielgruppe angepasst haben. Digitalität, regionale Ungebundenheit, Ansprüche an Nachhaltigkeit und Ästhetik, sowie gesellschaftliche Veränderungen prägen unsere Leben. Jedoch haben diese Themen kaum Einfluss auf unseren Umgang mit Tod, Trauer, Gedenken und Bestattung. 

Unter hohem emotionalen und zeitlichen Druck entscheiden sich immer mehr Menschen im Fall der Fälle — dem Verlust einer geliebten Person — für minimalistische und anonyme Lösungen. Denn die Bilder der heutigen Bestattungskultur, geprägt durch christliches Brauchtum, Friedhöfe und die Schaufenster traditioneller Bestatter, passen nicht zwangsläufig zu individuellen Lebensläufen und darin begründeten Bedürfnissen. Jeder Mensch ist einzigartig! — Und so sollte auch jeder Mensch Zugang zu einer Bestattungskultur haben, die zum eigenen Leben passt.


Learning from Niggli 2016
Learning from Niggli
2016
Nina Paim

“Learning from Niggli” is a historiographic account investigating the publishing strategies of the Swiss publishing house Verlag Arthur Niggli, as it was established and led by its original founders and main protagonists: Ida and Arthur Niggli. The project will be concluded in a multilingual publication directed at designers, historians, book collectors and the general public.   Niggli Verlag is an established publisher, recognised both in Switzerland and abroad. Its name has entered the canon of history predominantly through the fields of arts, architecture and design. Today, Niggli is mostly remembered and celebrated for its typography manuals, most of which went through several re-editions and reprints, several having been widely internationally distributed, with a few achieving a cult status or becoming collector’s items. However, in its first phase of existence, Niggli’s program was remarkably diverse, expanding far beyond the fields of architecture, arts and design. With an overall appeal for informative and pedagogical books, Niggli published books in various other areas, such as literature, the regional and the folkloric, music, sexuality and cooking – a fact which today remains largely unacknowledged. Niggli Verlag still exists, and today it is the property of its fourth consecutive owner. However, despite its long tradition and proven track record, till the present date, the history of Niggli Verlag stands largely unexplored, and thus the totality of its publishing program remains virtually unknown. At the same time, the image of Niggli Verlag stands as a homogenous, simplified one: that of a publisher which excelled and promoted modernism and international Swiss Style. Embodying Walter Benjamin’s idea of brushing history “against the grain”, the project “Learning from Niggli” aims at providing a historical account of Niggli Verlag that includes its complexities and contradictions.


WHO PLANTED TREES. A Social / Educational project 2016
WHO PLANTED TREES. A Social / Educational project
2016
Ina Navahrodskaya

This project was inspired by a book by the French author Jean Giono: The man who planted trees, and is a transdisciplinary project combining design with the “Art-based Environmental Education” (AEE) research method. It aims to raise awareness about the importance of trees in our life, and to promote the idea among children of protecting and respecting nature. 

The project is a non-profit initiative and doesn’t aim to make any financial profit. Its goal is to develop a new educational programme for schools based on AEE, and a web archive with children’s drawings on the topic. An exhibition and an archive of interviews offering diverse opinions will complete the project. Participants from different countries will be able to upload their own artworks individually to the website. The workshop plan can be used by educators worldwide and is available for download. A printed study kit can also be purchased. Furthermore, the web page/online archive will contain information about organisations that support planting trees and play an active part in decreasing deforestation worldwide.