Bergführer empfehlen 2017
Bergführer empfehlen
2017
Barbora Prekopova
Design Entrepreneurship

 „Wenn der Prophet nicht zum Berg(führer) kommt, muss der Berg(führer) zum Propheten kommen.“ In meiner MA Thesis habe ich mich mit der Schweizer Bergwelt auseinandergesetzt.Ich habe mir vorgenommen, die Destination des Mattertales aus der Einheimischen-Perspektive zu zeigen. Und ehrlich, wer ist besser geeignet für diese Aufgabe, als die Bergführer? Die Idee meines Projekts ist, anhand einer Ausstellung, eines Bergführerbuches und Veranstaltungen, den Touristen die einen Viertausender besteigen- und ein Abenteuer erleben möchten, die Destination des Mattertales aus der Einheimischen-Perspektive zu zeigen. So sollen Gäste in den Genuss von Geheimtipps und persönlichen Empfehlungen kommen. Der Titel „Bergführer empfehlen“ erklärt den Lesern, um was es in meiner Arbeit geht. Der Untertitel „Wenn der Prophet nicht zum Berg(führer) kommt, muss der Berg(führer) zum Propheten kommen“, verrät gegenüber dem Titel weniger. Er steht sinnbildlich für das schnelle und hektische Tempo unserer Zeit. Wir haben immer weniger Zeit für Entschleunigung in den Bergen. Darum,> wenn wir nicht zu den Bergen kommen, müssen die Berge zu uns kommen. Im wahrsten Sinne des Wortes.


Dasein 2017
Dasein
2017
Marcel Beer
Design Entrepreneurship

Dasein ist eine Grafikagentur, die eine grundsätzlich andere Haltung vorschlägt. An der Schnittstelle von kulturellem Wandel und gestalterischer Praxis arbeitend, möchten wir uns für diese Welt – lokal-global – einsetzen und dafür eine äussere Form des Austausches und Lernens zur Verfügung stellen. Verschieden gestaltete Kreise sollen sich thematisch oder je nach Nähe zu Dasein formen. Wir begleiten tief greifende Entwicklungsprozesse und moderieren Teams in High Concept und High Stake Social Innovation Projekten für ko-kreative Initiativen im Unternehmens-, Bildungs- und Kreativsektor. Unser Ansatz ist multidisziplinär, praxisnah und Mensch-zentriert mit einer bewusst kritischen Haltung gegenüber der globalen digitalen Konsumkultur. Wir sind leidenschaftlich daran interessiert, Werte mitzugestalten, indem wir eine neue Kultur etablieren, die Menschen, Marken und Ideen dabei helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Zusammen mit unseren Klienten gehen wir aus der gewohnten Umgebung heraus und erlauben, Situation und Herausforderung durch ein erweitertes Objektiv zu erleben. Indem wir uns im Dialog begegnen, machen die Dinge mit der Zeit ganz neue Entwicklungen durch. Kreative und Kunstschaffende finden in ihren je eignen Prozessen bei uns differenzierte Wahrnehmung des eigenen Erlebens und entlastende Einordnung.  Ziel ist immer das «Stimmigwerden» von Körper, Geist und Seele. Die Agentur dient, um dies zu entdecken, zu erforschen, zu praktizieren, letztlich als Lebensweise im Miteinander. Unser Gestaltungshandeln ist direkt, einfach und bedarf eines offenen Herzens.


Designing Education 2017
Designing Education
2017
Kim Corti
Design Research

Wir waren alle mal Kinder, Jugendliche, sind zur Schule gegangen, haben Aus- und Weiterbildungen durchlaufen – tun es noch. Neugier liegt in der Natur des Menschen und Bildung ist zentral in jeder modernen Gesellschaft. Trotzdem wird wenig Wert darauf gelegt, wie die Bücher, mit denen wir Wissen vermitteln, aussehen. Die Forschung im Feld der Lehrmittelgestaltung liegt in weiten Teilen brach. Aus Sicht der Visuellen Kommunikation fehlen empirische Studien und was an Praxisbeispielen vorhanden ist, lässt zu wünschen übrig. Gründe dafür gibt es viele: Die Anforderungen an die Gestaltung variieren von Fach zu Fach, das Lernverhalten von SchülerInnen ist unterschiedlich und Lernmaterial oft heterogen. Schulbücher sind ausserdem Teamprodukte, müssen verschiedenen Ansprüchen genügen. Gestaltet werden sie aus Zeit- und Kostengründen oft direkt von den RedakteurInnen. Und während Schulbuchverlage sich für Innovation interessieren, stellen sie nicht selten marktpolitische Überlegungen in den Vordergrund. Die Käufer (Schulen und Lehrpersonen) fokussieren beim Ankauf von Büchern etwa auf die Übereinstimmung mit dem Lehrplan, die Strukturierung der Kapitel, oder das Vorhandensein passender Beispiele, um eine Publikation zu beurteilen – nicht die Gestaltung. Es ist also nachvollziehbar, dass das Layout so mancher Publikation chaotisch anmutet . Nur kann das zu Problemen führen: So geht etwa eine Theorie der pädagogischen Psychologie davon aus, dass der Lernprozess mit kognitiver Belastung einhergeht und wir nur über ein beschränktes Arbeitsgedächtnis verfügen. Weshalb die Betrachtung einer überladenen Doppelseite zu einer kognitiven Überlastung führen kann. Zeit, sich mit der Gestaltung von Lehrmitteln auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, dass gute Gestaltung den Lernprozess fördern kann.


FUROSHKI – Das Label für Schweizer Furoshiki 2017
FUROSHKI – Das Label für Schweizer Furoshiki
2017
Tobias Matter
Design Entrepreneurship

«FUROSHKI» ist ein Label für Schweizer Furoshiki «Furo was?» Eine Gegenfrage, die Tobias Matter immer wieder hört, wenn er sein Label für Schweizer Furoshiki jemandem vorstellt. Furoshiki (ausgesprochen Furoshki) sind quadratische Tücher aus Japan stammend, die durch verschiedene Falt- und Knotentechniken vielseitig eingesetzt werden können, zBsp. als Tragetasche, Picknicktuch oder Verpackung. Im Sommer 2018 startet FUROSHKI mit einer Event-Tour in den Schweizer Unverpackt-Läden. Erstmalig werden die handproduzierten und nachhaltigen Furoshiki auf den Markt kommen. Es sind die kleinen Dinge im Alltag, welche die Welt verändern FUROSHKI entstand aus dem Bedürfnis heraus, etwas gegen den rasant wachsenden Plastikkonsum in unserem Alltag zu unternehmen. Die Lösung für eine nachhaltige Gegenbewegung zeigte sich in der japanischen Tradition: Furoshiki, ein unscheinbares Tuch mit unzähligen Möglichkeiten. In Japan, dem Land der Origami-Meister, wurde über die Jahrhunderte die Falt- und Knotentechnik zur Finesse weiterentwickelt. Das Label FUROSHKI verbindet diese japanische Tradition mit Schweizer Design und Handwerk. FUROSHKI nimmt seine Umweltverantwortung wahr und setzt auf eine lokale Produktion in der Schweiz. Eine nachhaltige, biologische und faire Vorgehensweise ist in jedem Arbeitsschritt manifestiert. FUROSHKI bietet Schweizer Furoshiki mit individuellem Design. Spielerisch vermittelt das Label die Furoshiki-Kunst, indem es Ästhetik, Nachhaltigkeit und Schweizerisches Handwerk miteinander verbindet. Aus wenigen Furoshiki- Pionieren soll eine Gruppenbewegung entstehen, welche die ganze Schweiz für sich einnehmen und begeistern kann. FUROSHKI hat zum Ziel, einzigartige, innovative Furoshiki zu kreieren und ein verantwortungsvolles Alltagsritual zu etablieren. Ein neues Lieblingsobjekt, welches die Menschen in ihrer Verantwortung unterstützt, um letztendlich etwas Gutes für die Generation von Morgen zu tun.


go(geek) 2017
go(geek)
2017
Kilian Sonnentrücker
Design Entrepreneurship

Durch die Digitalisierung steigt zunehmend die Nachfrage nach Programmierern. Gleichzeitig gibt es eine überaus hohe Akzeptanz für Menschen, die diese Fähigkeiten nicht durch institutionelle Ausbildungen und stattdessen im Selbststudium erlangt haben. Doch solche Personen sehen sich oft mit Nachteilen des Selbststudiums konfrontiert. Etwa der Mangel an Austausch und fehlende Impulse anderer Programmierer. Angebote die diese Mängel beheben können, sind ohne Ausnahme an Bedingungen (Kosten, Standort, Aufnahmebedingungen etc.) geknüpft. Dadurch wird ein solcher Bildungsaustausch in seiner Zugänglichkeit auf eine kleine, elitäre Gruppe reduziert. go(geek) möchte dies ändern indem eine kostenlose Plattform bereitgestellt wird, durch die ein Lernaustausch oder ein Lernangebot passend zu den demografischen Eigenschaften des Suchenden gefunden werden kann. Das Projekt leistet einen Beitrag um Mängel im Selbststudiums zu kompensieren und setzt sich für eine Gleichberechtigung von Schülern weltweit ein.


Hybride Räume zwischen Dorf und Stadt 2017
Hybride Räume zwischen Dorf und Stadt
2017
Marietta Schenk
Design Research

Das Projekt Hybride Räume zwischen Stadt und Dorf rückt die Frage nach der Aufhebung der Stadt-Land-Differenz im Schweizer Mittelland ins Zentrum seines Interessen und untersucht diese visuell.  Es will aufzeigen, anhand welcher Phänomene, Objekte und Aktivitäten sich die angebliche Angleichung von Stadt und Land manifestiert und wie Urbanität und Ländlichkeit in den konkreten Situationen vermittelt und inszeniert werden.  In einer fotografischen Untersuchung werden fünf Orte, die sich zwischen ländlich geprägtem Dorf, Agglomeration und Stadtquartier bewegen, anhand von unterschiedlichen Beobachtungskategorien einander gegenübergestellt. Die Fotografien entstehen bei mehreren Begehungen der Orte, das Bildmaterial wird anschliessend nach verschiedenen Kategorien geordnet, verglichen und zusammengestellt. Das Projekt hat zum Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Orte zu beobachten, sicht- und erfahrbar zu machen. Es will dem immer noch vorherrschenden Bild von Stadt und Land, das auf einer Stadt-Land-Dichotomie aufbaut, entgegenwirken und ein «realistischeres» Bild entgegensetzen. Des Weiteren sollen die Beobachtungen dabei helfen, Räume besser zu verstehen und mittels Bilder Potentiale, die sich in den hybriden Strukturen herausbilden, zu veranschaulichen.    Während des Masters an der Hochschule der Künste Bern fand neben einer breiten Recherche, theoretischen Einarbeitung in das Themengebiet und der Definition des methodischen Settings eine exemplarische Untersuchung anhand der Fallbeispiele der Agglomerationsgemeinde Jegenstorf und des Berner Stadtquartiers Breitenrain statt. In einer nächsten Projektphase soll das Datenmaterial durch die Orte Corban, Ostermundigen und Europaallee Zürich erweitert und die Erkenntnisse präsentiert werden.


Leichte Sprache, Typografie und Angemessenheit 2017
Leichte Sprache, Typografie und Angemessenheit
2017
Sabina Sieghart
Design Research

«Leichte Sprache» ist ein zentrales Instrument zur Integration von Menschen mit Beeinträchtigung. Trotz reger Nutzung sind zentrale Fragen bisher ungeklärt: Ermöglichen Angebote in «Leichter Sprache» für die Zielgruppen tatsächlich den Zugang zu Informationen oder müssten die Angebote anders aufbereitet sein? Wie müssen die Texte visuell und sprachlich gestaltet sein, damit sie Interesse und Lesemotivation wecken und das Verständnis erleichtern? In einem partizipativen, interdisziplinären Forschungsprojekt wollen die Kommunikationsdesignerin S. Sieghart und die Linguistin B. M. Bock die Grundlagen der erfolgreichen Kommunikation mit «Leichter Sprache» anhand praktischer Anwendungen erforschen. Dabei verknüpfen sie linguistisches mit typografischem Wissen und einem Praxisprojekt. Das Projekt gliedert sich in drei Teile:
1. Theoretische Bestimmung der Angemessenheit schriftlicher Kommunikation mit «Leichter Sprache»
2. Exemplarische Anwendung in der Praxis
3. Erarbeitung eines Leitfadens.


M E R E M I | | MEMORIES OF RESISTANCE IN MILAN 2017
M E R E M I | | MEMORIES OF RESISTANCE IN MILAN
2017
Marta Mascolo
Design Entrepreneurship

• I want people (citizens of Milan and tourists) to use my application to re-discover the antifascist soul of Milan, through different literature paths. • To build up a political opinion on the topic: antifascism, freedom, justice. • To compare past to present events in order not to commit the same mistakes again. • To reject any sort of fascism and racist idea. • To be participative in supporting antifascist associations MEREMI is an application that guides citizens and tourists in the metropolitan city of Milan, in places mentioned in Giovanni Pesce ’s book (Senza tregua | Without rest) and Elio Vittorini’s one(Uomini e no | Men and Not Men). This mobile phone application wants to provide useful tools to sensitize users about what was the Resistance movement during the Nazi-Fascist occupation in Italy, which erroneously is associated with acts of terrorism, misleading the historical memory of this unique movement in Italian history. MEREMI proposes different itineraries divided into two main groups: Fictional and Biographical that drive users in discovering symbols, places, people of the city that has been the protagonist. Each “story” is illustrated and narrated through vintage photos, quotes from Pesce and Vittorini’s books, music, testimonies of partisans and survivors who have lived on their own skin the partisan struggle. In the fictional part, it is possible to listen to actors performing the book’s passage taken into consideration in the stops’ context. At the same users have the chance not only to re-discover Milan but also support A.N.P.I association with a symbolic act of urban guerrilla spreading in the city some poppies seeds as a symbolic presence of Resistance movement and partisans. The meaning of this flower is related to the Resistance and more specifically to all the people and partisans that sacrificed their lives to liberate the country.


NUTRIDELTA 2017
NUTRIDELTA
2017
Ferdinand Vogler
Design Entrepreneurship

nutridelta hilft Menschen dabei, für ihre Ernährungsweise geeignete Lebensmittel zu finden. Technologie nutridelta ermöglicht es Unternehmen, als Erweiterung ihres digitalen Angebots, Filter für Ernährungsweisen zu entwickeln. Wir liefern dafür über eine API Zutaten, die für bestimmte Ernährungsweisen nicht oder eingeschränkt geeignet sind. Unternehmen können mit diesen Daten eine Programmierlogik bauen, um Inhaltsstoffe aus ihrer Lebensmitteldatenbank gegen unsere Filterkriterien abzugleichen. nutridelta umfasst Filter für alle 14 deklarationspflichtigen Allergene in der EU. Dazu gehören glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Sojabohnen, Milch, Hartschalenobst («Nüsse»), Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid sowie Sulfite, Lupinen und Weichtiere. nutridelta ID Ein zentrales Profil erlaubt es, seine eigene Ernährungsweise auf verschiedenen Portalen zu importieren. Sollte man neben einem Online-Supermarkt ebenfalls für einen Kochboxen-Lieferservice angemeldet sein, so kann dort das gleiche Profil hinterlegt werden. Die «nutridelta ID» erlaubt ebenfalls mehrere Profile, wenn zum Beispiel unterschiedliche Familienmitglieder in der Ergebnisanzeige berücksichtigt werden sollen. Community Eine Community von Ernährungsspezialisten und betroffenen Personen verbessert laufend die richtige Zuteilung von Zutaten als Warn- oder Ausschlusskriterium für bestimmte Ernährungsweisen.


Politische Systeme im Vergleich – dargestellt mit Mitteln des Informationsdesigns 2017
Politische Systeme im Vergleich – dargestellt mit Mitteln des Informationsdesigns
2017
Lena Klein
Design Entrepreneurship

Jedes Land hat ein anderes politisches System, welches eng mit seiner Geschichte verknüpft ist. Ein politisches System verrät viel über die Menschen in einem Land. Aber diese Menschen haben oft ein lückenhaftes Wissen bezüglich des Systems, zu dem sie gehören. Trotzdem sind viele aus westlicher Perspektive gesehen überzeugt, dass sie – vom System her zumindest – in der besten aller möglichen Welten leben. Nur in welcher Welt leben ihre Nachbarn?  Mit den Mitteln des Informationsdesigns sollen die politischen Systeme von 24 Ländern so dargestellt werden, dass sich essentielle Elemente des Funktionierens dieser Systeme leicht visuell erfassen und intuitiv vergleichen lassen. Solche Vergleiche bergen einige Überraschungen. Sie können dabei helfen, Vorurteile abzubauen und neue Fragen aufzuwerfen. Das Ziel ist eine Publikation. Jedes politische System von 24 ausgewählten Ländern wird auf einer Doppelseite mit Hilfe von Informationsgrafik dargestellt.


«Meine Damen und Herren» – Magazinbeilage/Abstimmungen 2017
«Meine Damen und Herren» – Magazinbeilage/Abstimmungen
2017
Fanny Ernst
Design Entrepreneurship

Warum stimmen viele junge Menschen nicht ab? Um dieses Problem zu lösen, entwickelt Fanny Ernst eine Magazinbeilage, welche junge Erwachsene kurz und bündig sowie attraktiv über anstehende Abstimmungen in der Schweiz informiert. Durch Geschichten in Text und Bild, Vergleiche, Gegenüberstellungen von Meinungen und Kommentaren soll zur politischen Diskussion und Teilnahme motiviert werden.  Langfristig soll das Magazin eine Referenz zum Thema Wählen und Abstimmen werden und dazu beitragen, die Zahl der jungen Wählerinnen und Wähler zu erhöhen. Fanny ist weder Soziologin noch Politikerin oder Journalistin, aber Grafik-Designerin und nun Entrepreneurin. Seit einiger Zeit frage sie sich, warum es in einem Land wie der Schweiz, in dem die Meinungsfreiheit eine hohe Bedeutung hat, junge Frauen und Männer gibt, die sich mit dem System der direkten Demokratie nicht identifizieren und ihre Chance auf Meinungsfreiheit in diesem Zusammenhang nicht nutzen.  Von der ersten Idee bis zum vorliegenden Konzept sind intensive eineinhalb Jahre vergangen. «Meine Damen und Herren» existiert heute in Form eines Unternehmenskonzepts mit einer Vision. Fanny's Ziel ist es, diese Vision mit anderen Menschen zu teilen, die mit der gleichen Leidenschaft an der Realisation der Magazinbeilage arbeiten wollen.  Bist du jung und du bist davon überzeugt, dass wir junge Erwachsene, vermehrt abstimmen sollten? Das vorliegende Konzept könnte dich interessieren. Und vielleicht sogar Lust machen, bei der Entwicklung mitzuarbeiten.


Coffee Ground Lab 2016
Coffee Ground Lab
2016
Petr Vanek
Design Entrepreneurship

“What happens with the rest of the coffee that remains on the bottom of your daily cup of espresso?” This question motivated Petr Vanek to take a closer look at coffee waste. Food waste is one of the biggest components of our municipal waste. More than 93% of coffee grounds end up in landfill. The remaining 7% are used as fuel, biopolymer, in cosmetology, for growing mushrooms, for making paper, and for planting. In one average café in Basel, customers drink about 150-300 cups of espresso daily, which produces about 5 kg of waste. Most cafés just dispose of it as common garbage, even though coffee grounds are a valuable material. 

The goal of this project is to use discarded coffee grounds to develop a fully biodegradable material that is recyclable and can be easily broken down in nature. To this end, Petr Vanek established the brand Coffee Ground Lab, which will focus on sustainable products from coffee waste. The brand’s first product is a planting kit. It consists of a planting cup which is sealed with a wooden lid and contains seeds according to what the customer wants. The cup can be inserted directly into the soil, supports the growth of flow-ers and protects them against insects and slugs. The planting kit could appeal to people living in cities who plant their own food, and also might interest bigger horticultural and gardening centres. Within the framework of the Coffee Ground Lab, material experiments will be carried out to determine the best combination of materials. At the same time, relationships between cafés and urban gardens will be maintained in order to support local businesses and a zero-waste philosophy.


e-History. Re-designing materials for teaching history 2016
e-History. Re-designing materials for teaching history
2016
Flore Pillet
Design Entrepreneurship

The most powerful tools for learning are the ones that students love to use. Flore Pillet believes in historical knowledge as an essential skill for every-one. This is why she has designed e-History, a new history teaching tool that creates unique opportunities and learning experiences for teachers and students in high schools. It changes the way teachers teach and students learn.  


e-History is a digital tool that provides teachers with everything they need for teaching. It is a web platform where teachers can write about subjects for their lessons and can publish articles that include videos, podcasts, images and books. Teachers can create their own history textbook and finally teach in the ways they’ve always imagined. e-History is a dynamic tool where students and teachers can like, comment, highlight or save articles. Using all the platform‘s functions, students and teachers can express themselves individually about different subjects. Furthermore, the platform is accessible on every device to all students from the same class. Flore Pillet is working in collaboration with students and teachers to help them to become comfortable with new technology. In so doing, she helps them to integrate the platform into their curriculum, and shows them how to create engaging articles. In addition, e-History provides a series of workshops designed specifically for educators. 


Endlich. Ein Magazin und Marktplatz für neue Bestattungskultur 2016
Endlich. Ein Magazin und Marktplatz für neue Bestattungskultur
2016
Peter Kessel
Design Entrepreneurship

Endlich ist aktuelles Online Magazin sowie Marktplatz mit dem Ziel, ein stärkeres Bewusstsein für zeitgenössische Bestattungskultur zu schaffen. Es bietet den Lesern Informationen und Zugang zu neuen und alternativen Ritualen, Produkten und Dienstleistern auf diesem Gebiet. So fördert Endlich individuelle Ansätze im Umgang mit Tod, Trauer und Gedenken für den Sterbenden und seine Hinterbliebenen. 

Die Idee ist es, eine zentrale Anlaufstelle für neue Bestattungskultur zu schaffen. Für die Produkte, Orte und Dienstleistungen, welche sich bereits heute den wachsenden Bedürfnissen einer sich verändernden Zielgruppe angepasst haben. Digitalität, regionale Ungebundenheit, Ansprüche an Nachhaltigkeit und Ästhetik, sowie gesellschaftliche Veränderungen prägen unsere Leben. Jedoch haben diese Themen kaum Einfluss auf unseren Umgang mit Tod, Trauer, Gedenken und Bestattung. 

Unter hohem emotionalen und zeitlichen Druck entscheiden sich immer mehr Menschen im Fall der Fälle — dem Verlust einer geliebten Person — für minimalistische und anonyme Lösungen. Denn die Bilder der heutigen Bestattungskultur, geprägt durch christliches Brauchtum, Friedhöfe und die Schaufenster traditioneller Bestatter, passen nicht zwangsläufig zu individuellen Lebensläufen und darin begründeten Bedürfnissen. Jeder Mensch ist einzigartig! — Und so sollte auch jeder Mensch Zugang zu einer Bestattungskultur haben, die zum eigenen Leben passt.


Learning from Niggli 2016
Learning from Niggli
2016
Nina Paim
Design Research

“Learning from Niggli” is a historiographic account investigating the publishing strategies of the Swiss publishing house Verlag Arthur Niggli, as it was established and led by its original founders and main protagonists: Ida and Arthur Niggli. The project will be concluded in a multilingual publication directed at designers, historians, book collectors and the general public.   Niggli Verlag is an established publisher, recognised both in Switzerland and abroad. Its name has entered the canon of history predominantly through the fields of arts, architecture and design. Today, Niggli is mostly remembered and celebrated for its typography manuals, most of which went through several re-editions and reprints, several having been widely internationally distributed, with a few achieving a cult status or becoming collector’s items. However, in its first phase of existence, Niggli’s program was remarkably diverse, expanding far beyond the fields of architecture, arts and design. With an overall appeal for informative and pedagogical books, Niggli published books in various other areas, such as literature, the regional and the folkloric, music, sexuality and cooking – a fact which today remains largely unacknowledged. Niggli Verlag still exists, and today it is the property of its fourth consecutive owner. However, despite its long tradition and proven track record, till the present date, the history of Niggli Verlag stands largely unexplored, and thus the totality of its publishing program remains virtually unknown. At the same time, the image of Niggli Verlag stands as a homogenous, simplified one: that of a publisher which excelled and promoted modernism and international Swiss Style. Embodying Walter Benjamin’s idea of brushing history “against the grain”, the project “Learning from Niggli” aims at providing a historical account of Niggli Verlag that includes its complexities and contradictions.


WHO PLANTED TREES. A Social / Educational project 2016
WHO PLANTED TREES. A Social / Educational project
2016
Ina Navahrodskaya
Design Entrepreneurship

This project was inspired by a book by the French author Jean Giono: The man who planted trees, and is a transdisciplinary project combining design with the “Art-based Environmental Education” (AEE) research method. It aims to raise awareness about the importance of trees in our life, and to promote the idea among children of protecting and respecting nature. 

The project is a non-profit initiative and doesn’t aim to make any financial profit. Its goal is to develop a new educational programme for schools based on AEE, and a web archive with children’s drawings on the topic. An exhibition and an archive of interviews offering diverse opinions will complete the project. Participants from different countries will be able to upload their own artworks individually to the website. The workshop plan can be used by educators worldwide and is available for download. A printed study kit can also be purchased. Furthermore, the web page/online archive will contain information about organisations that support planting trees and play an active part in decreasing deforestation worldwide.