mikafi - be a roaster! 2017
mikafi - be a roaster!
2017
Marius Disler
Design Entrepreneurship

Mit mikafi kannst du zu Hause die Kunst des Kaffeeröstens entdecken und täglich mit gutem Gewissen für den frischstmöglichen Kaffee mit individueller Note sorgen. mikafi ermöglicht dir mit einer digitalen Plattform, verbunden mit einem Heim-Kaffee-Röster, frischstmöglichen Kaffee mit eigenen bevorzugten Geschmacksnoten zu geniessen. So kannst du einfach von zu Hause grüne Kaffeebohnen vom Farmer nachhaltig bestellen und diese anschliessend zuhause frisch und individuell rösten. Durch das intelligente Zusammenspiel zwischen der Plattform und einem mit der Community entwickelten Röster können Röstprofile und fertige Kaffeeröstungen mit Freunden einfach geteilt werden. Sei ein Teil der Bewegung und erfahre auf www.mikafi.com, warum das selber rösten nachhaltig ist. Während zwei Jahren hat mikafi untersucht, wie das Kaffeerösten auf einfachste Weise für alle zugänglich gemacht werden könnte. Die Kunst des Kaffeeröstens soll nicht mehr nur grossen Industrieröstereien vorenthalten sein; Kaffeeliebende erhalten nun die Möglichkeit, die Verarbeitung auch vor dem Mahlprozess zu bestimmen und eigene Röstungen zu kreieren. Heute haben wir einen klickbaren Prototyp einer digitalen Plattform, worüber Rohbohnen von Farmern gekauft und individuell passende Röstprofile entdeckt werden können - sowie einen physischen Prototyp der Heim-Röst-Maschine, auf welche die digitalen Röstprofile übertragen werden können. Nach der Konzeptvalidierung und der Akquise erster Partner sind wir bereit für den nächsten grossen Schritt: Die Idee zu verbreiten, Investoren zu finden und die Kaffee-Community in die Weiterentwicklung miteinzubeziehen. So sind wir auf der Suche nach Softwareentwickler, Front-End Designer, Creative Technologists, Maschinenbau-Ingenieure uvm. um mikafi Flügel zu geben und eine nachhaltige Bewegung im Kaffeemarkt zu entfachen!


Signaling arrangements for patients in pediatrics 2017
Signaling arrangements for patients in pediatrics
2017
Marika Simon
Design Research

Kinder und Spital, zwei Begrifflichkeiten, die schon beim Hören oder Lesen nicht harmonieren. Ein Spital ist für PädiatriepatientInnen kein angenehmes Umfeld. Der Geruch nach abgestandener Luft und Desinfektionsmitteln, die meist kleinen und engen Patientenzimmer, wenig Platz für Bewegung und Individualismus. Dabei haben bereits viele Studien belegt, welche Bedingungen im Spital zu einer schnelleren Genesung führen können (siehe Abstract). Im Forschungsprojekt des MA Design Research ging es um das Thema: Signaletische Massnahmen in Form aktivierender und beruhigender Zonen für Kinder und Jugendliche in der Pädiatrie – explizit dem Flur. Nach einer umfangreichen Literaturrecherche wurde eine Vorstudie zur Fragestellung «Wie können sowohl Wohlbefinden als auch Bewegung von PädiatriepatientInnen – im Alter von neun bis zwölf und dreizehn bis sechzehn Jahren – im Spital gezielt durch signaletische Massnahmen gefördert werden?» durchgeführt. Diese Vorstudie erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern, Universitäts-Kinderklinik – Station J Süd. Dabei wurden mit ethnographischen Methoden (eM) und Methoden aus der Designforschung (Df) Informationen zum Alltag der PädiatriepatientInnen und des Pflegepersonals dokumentiert. Ferner optische Vorlieben der PädiatriepatientInnen zum Thema Farben, Themenwelten, figürliche Charaktere usw. Dies geschah vor allem durch Experteninterviews (eM), Beobachtungen (eM), Cultural Probes – kleine Pakete mit acht Aufgaben zum spielerischen Lösen privater/intimen Alltagsfragen (Df) und einem Workshop (Df). Das Forschungsprojekt bewegte sich dabei in den Themenfeldern «Signaletik/Environmental Communication Design», «Kinder und Jugendliche/Pädagogik» und «Spital/Healthcare». Die in der Vorstudie gewonnenen Erkenntnisse bilden eine grobe Grundlage für weitere Nachforschungen binnen einer Dissertation (PhD).